Die Kosten rein englischer Software
Rein englische Voreinstellungen wirken auf Erbauer vielleicht billig, verlagern die Kosten fuer Verstaendnis, Beteiligung und Pflege aber auf alle anderen.
Rein englische Software kann guenstiger wirken, weil die versteckten Kosten oft nicht vom Team, sondern von den Nutzerinnen und Nutzern getragen werden.
Sie zahlen mit zusaetzlicher kognitiver Belastung, geringerem Vertrauen, langsamerer Einarbeitung, mehr Supportfragen und weniger Beteiligung.
Die Kosten sind nicht nur Uebersetzungskosten
Wenn ein Projekt nur auf Englisch bleibt, erhoeht es oft:
- Reibung beim Einstieg
- Luecken in der Dokumentation
- die Belastung des Supports
- die Abhaengigkeit von wenigen zweisprachigen Pruefenden
- den Ausschluss aus oeffentlichen oder bildungsbezogenen Umgebungen
Wo das am deutlichsten wird
Diese Kosten sind besonders in buergernaher, gemeinnuetziger, bildungsbezogener und bibliotheksorientierter Software sichtbar, in der das Ziel meist breiterer Zugang und nicht engere Auswahl ist.
Let-Books-Kontext
Let Books ist fuer mehrsprachige Ablaeufe rund um Buchspenden und Wissensbewahrung gedacht. Wuerde das Projekt praktisch nur auf Englisch bleiben, wuerde es seinem eigenen regionalen und bildungsbezogenen Zweck widersprechen.
Dauerhafte Erkenntnis
Rein englische Software ist oft nur dann billiger, wenn ein Projekt die versteckten Kosten ignoriert, die es auf die Nutzerinnen und Nutzer ausgelagert hat.