Katalogisierung

Themen Deutsch

Was Katalogisierung in der Praxis bedeutet, wenn Bücher identifiziert, beschrieben, gelagert und für andere Menschen oder Institutionen überprüfbar gemacht werden müssen.


Katalogisierung ist der Prozess, strukturierte Informationen über Bücher zu erstellen, damit sie später gefunden, verstanden und verwaltet werden können. In Bibliotheksumgebungen bedeutet dies oft formale bibliografische Beschreibung. In kleineren Sammlungen oder Spenden-Workflows kann es auch Fotos, Lagerorte, Notizen und Review-Status umfassen.

Die Grundidee ist, dass Katalogisierung einen Haufen von Objekten in eine nutzbare Sammlung verwandelt. Sobald die Bücher auf konsistente Weise beschrieben sind, können andere Menschen sie durchsuchen, prüfen, exportieren oder wiederfinden, ohne jedes Mal von vorne anfangen zu müssen.

Katalogisierung kann schnell oder detailliert sein. Ein schneller Intake-Workflow erfasst möglicherweise nur ein Umschlagfoto, einen Ort und eine ISBN, falls sichtbar. Ein umfassenderer Workflow kann zusätzlich Titelseiten, Copyright-Seiten, Zustandsnotizen und zugeordnete Metadaten erfassen. Beides ist weiterhin Katalogisierung. Der Unterschied liegt darin, wie viele Informationen zu Beginn erfasst werden und wie viel aufgeschoben wird.

Let Books ist auf praktische Katalogisierung und nicht auf ausschließlich formale Bibliotheks-Workflows ausgerichtet. Das Projekt muss nicht professionelle Spender, kleine Institutionen und später Bibliotheks-Reviewer unterstützen. Das bedeutet, dass der Katalog auch dann nützlich sein muss, wenn Metadaten unvollständig sind, und gleichzeitig Raum für besser strukturierte Datensätze im Lauf der Zeit lässt.

Katalogisierung ist in diesem Kontext daher sowohl beschreibend als auch logistisch. Es geht nicht nur darum, was das Buch ist. Es geht auch darum, wo es ist, wie es gelagert wird und was als Nächstes mit ihm geschehen soll.