ISBN

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Was eine ISBN identifiziert, was sie nicht identifizieren kann und warum sie nützlich bleibt, ohne für vollständige Buch-Workflows auszureichen.


Eine ISBN oder Internationale Standardbuchnummer ist eine standardisierte Kennung, die einer bestimmten veröffentlichten Auflage eines Buchs zugewiesen wird. Sie soll eine Auflage von einer anderen unterscheiden, weshalb Hardcover, Taschenbuch, überarbeitete Auflage oder Übersetzung jeweils unterschiedliche ISBNs tragen können, auch wenn sie sich auf dasselbe Werk beziehen.

ISBNs sind im Verlagswesen, Buchhandel und in Bibliothekssystemen äußerst nützlich, weil sie einen kompakten Schlüssel für Lookup und Matching liefern. Sie unterstützen außerdem grundlegende Validierung über Prüfziffern, was hilft, häufige Eingabefehler zu erkennen.

Gleichzeitig ist eine ISBN keine vollständige Beschreibung eines Buchs im Gebrauch. Sie beschreibt nicht Zustand, Provenienz, Lagerort, Besitzgeschichte oder ob ein bestimmtes physisches Exemplar beschädigt, annotiert oder unvollständig ist. Sie hilft auch nicht, wenn keine ISBN existiert, was bei älterem, lokalem, bildungsbezogenem oder nur begrenzt verbreitetem Material häufig vorkommt.

Diese Unterscheidung ist für Let Books wichtig, weil sich das Projekt auf Spenden-, Lager- und Entnahme-Workflows für reale physische Bücher konzentriert. ISBN ist für Metadaten-Lookup hilfreich, kann aber die Informationen nicht ersetzen, die benötigt werden, um ein gespendetes Exemplar praktisch zu handhaben. Der bestehende Blogartikel ISBN ist keine Datenbank erläutert diesen Punkt ausführlicher und sollte zusammen mit dieser Themenseite gelesen werden.

Anders gesagt: ISBN versteht man am besten als starke Auflagenkennung innerhalb eines größeren Metadaten- und Logistiksystems. Sie ist wichtig, aber niemals das ganze Modell.