Spezifikationsgesteuerte Entwicklung

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Spezifikationsgesteuerte Entwicklung ist ein Ansatz, bei dem klar formulierte Produkt- und Workflowdefinitionen die Implementierung, Dokumentation, Überprüfung und Verifikation leiten.


Begriffsbestimmung

Bei diesem Ansatz ist eine Spezifikation nicht nur ein anfängliches Planungsdokument. Sie dient als fortlaufender Bezugspunkt für:

  • Produktzweck
  • Geltungsbereichsgrenzen
  • erforderliches Verhalten
  • Akzeptanzkriterien
  • Maßstäbe für die Überprüfung

Warum es bei KI-gestützter Arbeit wichtig ist

KI erhöht die Liefergeschwindigkeit, kann aber auch die Produktdrift verstärken, wenn die Absicht unklar ist.

Spezifikationsgesteuerte Entwicklung hilft, weil sie Teams einen stabilen Bezugspunkt gibt, den sie prüfen, aktualisieren und zur Bewertung erzeugter Ergebnisse heranziehen können.

Typische Schichten

Zu den üblichen Schichten in einem spezifikationsgesteuerten System gehören:

  • Produktspezifikation
  • Implementierungsleitfaden
  • Dokumentation des aktuellen Standes
  • Demo- oder Anwendungsverhalten
  • Validierungsregeln und Tests
  • Regeln, die über CI/CD durchgesetzt werden

Häufiger Fehlermodus

Ein häufiger Fehlermodus besteht darin, dass das sichtbarste Artefakt zur voreingestellten Quelle der Wahrheit wird.

Beispiele:

  • die neueste Eingabeaufforderung
  • der aktuelle Prototyp
  • die aktuelle Implementierungsabkürzung
  • eine veraltete Dokumentationsseite

Spezifikationsgesteuerte Entwicklung verringert dieses Risiko, indem sie die vorgesehene Autoritätskette klar sichtbar macht.

Let Books Kontext

In Let Books wird die spezifikationsgesteuerte Entwicklung unterstützt durch:

  • AGENTS.md
  • AGENTS-Implementation.md
  • README.md
  • docs/Development.md
  • docs/Deployment.md